© Aurélia Majean
31. Januar
13. März 2020

Beginn: 09:00 Uhr  |  End: 16:00 Uhr

Erweiterung der Ausstellung "Etre vivant(e)"

31. Januar
13. März 2020

Beginn: 09:00 Uhr  |  End: 16:00 Uhr

Anlässlich der "Nacht der Ideen" mit dem Thema "Etre vivant(e)" haben wir die Arbeiten zweier junger französischer Designer ausgestellt, zu deren (Wieder-)Entdeckung wir Sie bis zum 13. März 2020 einladen.

Zur diesjährigen Nuit des idées lädt das Institut français Köln die jungen Designerinnen Lucy und Aurélia ein! Die beiden Französinnen leben in Berlin und beschäftigen sich passend zur Nuit des idées 2020 mit dem Thema „Être vivant(e)“: Was bedeutet es, in unserer heutigen Gesellschaft und als Frau „lebendig“ zu sein?
Mit der Produktion eines Videos sowie visuellen Graphiken gehen sie dieser Frage nach und präsentieren zur Nuit des idées ihre Ergebnisse!

Lucy und Aurélia über ihr Projekt:
Lebendig zu sein impliziert eine Gewisse Grenze, die mit der natürlichen Beschaffenheit der Existenz zusammenhängt: ein Begrenzt-Sein in Zeit und Raum. Bezogen auf Frauen wird diese Art von Grenze vervielfacht, wenn zum Beispiel von der biologischen Uhr gesprochen wird oder der Rolle der Frau in der Öffentlichkeit im Sinne kapitalistischer und patriarchalischer Interessen (Reduzierung auf den weiblichen Körper).
(Im Jahr 2020 und in einer Gesellschaft, in welcher die Probleme immer schwerwiegender erscheinen (Klima- und Politikkrise, persönlicher Erfolg), ist es möglich, ein passives Leben zu führen, gänzlich unberührt von den Problemen, Kämpfen und Debatten der Gesellschaft. Diese Möglichkeit scheint gleichwohl gefährdet, wenn man als Frau lebt/ geboren wird. ?
In unserem Projekt kommen 10 inspirierende Frauen zu Wort, die gebürtig oder als Wahlberlinerinnen in Deutschland leben und welche aus der Welt von morgen eine bessere machen möchten. Eine in ihren Augen bessere Welt mit faireren Werten, in welcher Leidenschaft und Lebhaftigkeit Verdrossenheit und Angst in den Schatten stellen. Diese Superheldinnen erklären uns, warum sie sich dazu entschieden haben, Aktivistinnen zu sein und wie sie dies im Alltag ausdrücken.
Inwiefern kämpfen sie mit ihrer Vorstellungskraft und welche Superkräfte entwickeln sie dabei?
Sie vollbringen die Heldentat, ihren Alltag hinter sich zu lassen, um eine utopische Welt zu entwerfen, in welcher sie die in der Realität auferlegten Zwänge hinter sich lassen. Jede von ihnen versucht auf ihre eigene Weise, Fortschritte zu machen und ihre Grenzen zu überwinden. Wir möchten ihnen eine Stimme geben, um zu hören, was ihnen für ihren Aktivismus im Alltag fehlt und somit herauszufinden, was fehlt zum vollen „Lebendig-Sein“.

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